Schüler, die an unseren Informatikkursen teilnehmen, erlernen bei uns mit Hilfe der modernen Programmierumgebung Delphi das Erstellen von Programmen.
In der Klasse 10 werden in einem freiwilligen Kurs einfache Grundstrukturen des Programmierens erlernt. Für spätere komplexe Programme ist der sichere Umgang mit Bausteinen, wie Schleifen oder Tabellenbearbeitung notwendig. Anwendungsbeispiele finden sich nicht nur in der Mathematik, sondern vor allem auch in der Bearbeitung von Texten oder Graphiken. Besonderen Anklang findet das Programmieren von Spielen, wobei Schüler schnell feststellen müssen, dass sie zu den anspruchsvollen Anwendungen gehören.
Zentrale Fragestellung beim Programmieren ist allerdings....
Wie komme ich vom Problem zum Programm?
Auch wenn man die Programmbausteine kennt, kann man noch lange kein fehlerfreies Programm erstellen. In Anlehnung an genormte Strategien, die auch im Profilager verwendet werden, trainieren wir ein schrittweises Vorgehen ein, bei dem das Bilden von geeigneten programmiersprachenunabhängigen Modellen im Vordergrund steht. Obwohl der Unterricht in der 7. und 8. Stunde stattfindet, nehmen die Schüler engagiert an diesem etwas anderen Unterricht teil.
Die Klassenstufe 11 und 12 legen bereits wichtige Grundlagen, die ein Studium speziell in Naturwissenschaften erleichtern.
Zentraler Inhalt in Klasse 11 ist das Erlernen komplexer Programmiermethoden, wobei die verwendete Programmiersprache immer mehr in den Hintergrund gelangt. Hierzu gehört der Umgang mit Methoden objektorientierten Programmieren oder mit abstrakten Datentypen.
In Klasse 12 werden wichtige theoretische (aber einfache) Grundlagen gesetzt, die für das Verständnis des Übersetzungsvorganges und für den hardwareorientierten Ablauf eines Programmes wichtig sind. Zusätzlich werden moderne Themen, wie Verschlüsselungs- oder Vernetzungstechniken speziell im Rahmen den Internets angesprochen.
Dr. M. Bock